Flamingos am Nakuru-See, Kenia, Bild: Uzi Yachin, CC BY-ND 2.0
Natur & Tiere

Pretty in Pink: Die Flamingos vom Nakuru-See

Von am 24. März 2017

Der Tierreichtum Kenias begeistert Safari-Fans aus aller Welt. In den Savannen des ostafrikanischen Landes kommen Urlauber voll auf ihre Kosten und können z. B. die „Big Five“ in freier Wildbahn erleben. Absoluter Höhepunkt für viele Kenia-Touristen aber ist der Nakuru-See mit seinem rosaroten Meer an Flamingos.

Wer sich bis vor wenigen Jahren dem Nakuru-See näherte, konnte sich darauf verlassen: Schon von weitem erkannte man das rosa Band, das sich um das Seeufer zog. Bis zu zwei Millionen Flamingos bevölkerten den Sodasee im kleinen Nationalpark, der etwa 150 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Nairobi entfernt.

Das Naturschauspiel zog jährlich 200.000 Besucher an – damit war der Lake-Nakuru-Nationalpark hinter der Masai Mara der am zweitstärksten frequentierte Nationalpark Kenias.
 

Allerdings: In den letzten Jahren ist die Anzahl der Flamingos am Nakuru-See immer weniger geworden. Der Grund dafür ist, dass der Wasserstand des Sees aufgrund menschlicher Eingriffe und des Klimawandels starken Schwankungen unterworfen ist. Dadurch wurde das sensiblen ökologische Gleichgewicht des Sees durcheinander gebracht. Die jungen Flamingos ernähren sich vor allem von blaugrünen Algen (Arthrospira fusiformis), die aber immer seltener werden.

Durch den Nahrungsmangel sind viele Flamingos bereits an andere Seen des Landes abgewandert, wie etwa zum Bogoria-See, zum Eyasi-See oder zum Elmenteita-See. Hier gibt es neben den Algen auch genügend Kleinkrebse, die den eigentlich weißen Vögeln ihr rosa Federkleid verleihen.

Der israelische Fotograf Uzi Yachin hat das spektakuläre Naturschauspiel in beeindruckenden Bildern festgehalten:

 

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