Lake Mutanda
Natur & Tiere

Malerisch schön: Der Südwesten von Uganda

Von am 28. März 2018

Der Südwesten von Uganda ist von atemberaubender Schönheit. Die Naturkulisse im Dreiländereck von DR Kongo, Ruanda und Uganda wirkt fast wie ein idealisiertes Landschaftsgemälde. Zu den Highlights zählen der Bwindi Impenetrable National Park, der Lake Mutanda und der Lake Bunyonyi.

Selbst abgebrühte Afrika-Reisende geraten angesichts des besonderen Zaubers der Gegend ins Schwärmen: Das grüne Hochland mit seinen sanften Hügeln, die majestätischen Vulkankegel in der Ferne und die herrliche Seenlandschaft haben den südwestlichen Zipfel von Uganda zu einem wahren Sehnsuchtsort gemacht.

Landschaft beim Bwindi Impenetrable National Park

Die Hänge außerhalb des Bwindi Impenetrable National Park wurden für die Landwirtschaft kultiviert. (Bild: Shutterstock.com)

Die touristische Hauptattraktion sind nach wie vor die Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park. Die Population wird auf etwas mehr als 300 Tiere geschätzt – das ist die etwa die Hälfte aller noch lebenden Berggorillas. Der Bwindi Impenetrable National Park hat seinen Namen nicht von ungefähr: Das Unterholz des alten Regenwalds erweist sich als fast undurchdringlich (impenetrable) und bietet damit einen idealen Rückzugsort für die Gorillagruppen.

Der Nationalpark erstreckt sich über die Flanken des Albert Rifts, dem nördlichsten Teil des ostafrikanischen Grabenbruchs. Das 331 Quadratkilometer große Schutzgebiet wurde erst 1991 zum Nationalpark erklärt, 1994 wurde es in die Liste der UNESCO-Welterbe aufgenommen. Neben den Berggorillas leben hier noch etwa 120 weitere Säugetierarten, wie Elefanten, Schimpansen und Antilopen. Dazu kommt noch eine Vielzahl seltener Vogel- und Schmetterlingsarten.

Bergorillas im Bwindi Impenetrable National Park

Im Bwindi Impenetrable National Park leben 300 Exemplare der Berggorillas. (Bild: Shutterstock.com)

Mit 300 Personen pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte in den an den Nationalpark angrenzenden Gebieten sehr hoch. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft, die als eine der Hauptbedrohungen für das Schutzgebiet gilt. Die terrassierten Hänge tragen aber auch zum besonderen Reiz der Region bei.

Südlich des Nationalparks liegen der Lake Mutanda und der Lake Bunyonyi, die beide zu den schönsten Seen in Afrika zählen. Vom Lake Mutanda aus bietet sich ein prächtiger Blick auf die Virunga-Vulkane in der DR Kongo (siehe Titelbild). Der See ist übrigens auch der persönliche Favorit von Tatjana Spähn von Mingle Africa, wie Sie im Interview mit afrika.reisen verrät.

Lake Bunyonyi

Blick auf den Lake Bunyonyi mit einem Teil seiner 29 Inseln (Bild: User:EdirisaEigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link)

Der Lake Bunyonyi liegt auf 1.962 Metern Höhe und dürfte in Folge eines Vulkanausbruchs von 8.000 Jahren entstanden sein. Sein einzigartiges Antlitz verdankt er den tiefen Buchten und seinen 29 Inseln, die in der Mitte des Sees konzentiert sind.

Der Bunyonyi-See verdankt seinem Namen übrigens seiner Vogelvielfalt. Bunyonyi bedeutet „der Ort der vielen, kleinen Vögel“. Über 200 verschiedene Vogelarten wurden hier registriert.

Titelbild: Der Lake Mutanda mit den Virunga-Vulkanen im Hintergrund. (Bild: Shutterstock.com)

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